19. Jahrhundert

Die preußischen Zensurbehörden ermitteln gegen den Merseburger Büchhändler Klein...Nationalzeitung der Deutschen ...

Revolution 1848

Merseburg während der Befreiungskriege 1813

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Die preußischen Zensurbehörden ermitteln gegen den Merseburger Büchhändler Klein...Nationalzeitung der Deutschen ...

 

 

 

 

 

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Revolution 1848

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Merseburg während der Befreiungskriege 1813
Mitteldeutsche Zeitung vom 24.02.2010 20:12 Uhr |

siehe hierzu ....http://www.mz-web.de/merseburg-querfurt/ein-fast-vergessenes-ereignis,20641044,17831110.html

ein Teil des Textes  ist unten wiedergegeben

Im Merseburger Schlossgarten ist er zu sehen: der Gedenkstein, der an die Befreiungskriege gegen Napoleon von 1813 erinnert. An seine Geschichte und damit verknüpfte herausragende regionale Ereignisse wie dem Gefecht in Merseburg erinnerte am Mittwoch der Hobbyhistoriker Rolf Walker aus Bad Dürrenberg.
…..die Schlacht von Merseburg. Sie fand am 29. April 1813 statt, als französische Truppen unter Befehl des Generals McDonald aus Richtung Bad Lauchstädt anrückten. Russische
und preußische Truppen, die in Merseburg stationiert waren, versuchten gemeinsam, die Franzosen unter anderem am Klausenthor im Bereich des heutigen Krankenhauses und am Weinberg aufzuhalten. Auch an der Mühlpforte sei es zu heftigen Kämpfen gekommen, so Walker. Mehrmals konnten die Franzosen zurückgetrieben werden, aber deren Übermacht gab schließlich den Ausschlag. Die Preußen mussten flüchten, viele ertranken auch in der Saale. In der Folge des Scharmützels seien 64 Tote und 111 Verwundete in der Stadt zu beklagen gewesen und auch 165 Gefangene gemacht worden. Auf französischer Seite seien die Verluste unbekannt, aber wohl noch höher gewesen, so Walker.
Er hatte die Erinnerungen des Johann Gottlieb Maxim von Woisky, eines preußischen Offiziers aus den Jahren 1812 bis 1814 aus den Archiven ausgegraben. Sie waren 1846 erstmals erschienen und gehen auch auf die Geschehnisse in Merseburg ein. Woisky kämpfte dort vor Ort mit, wurde sogar verwundet. Auch der Merseburger Posamentierer Johann Gottfried Köppe berichtet in seinen Tagebuchaufzeichnungen, die die Jahre 1800 bis 1835 umfassen, von den kriegerischen Schrecken der Zeit.
...den Merseburger Domherrn Heinrich August von Holleuffer, die Majorin von Seydewitz und den Müller Preller von der Rischmühle, die Verwundete pflegten oder zur Flucht verhalfen. Er erinnerte zugleich an den Schuhmacher Gotthilf Nierig sowie an Marie Rosine Trebitz, die durch Kugeln starben. Walker verwies darauf, dass es drei Tage später dann in Großgörschen erneut zum Aufeinandertreffen der Franzosen mit den verbündeten Preußen und Russen kam, welches Napoleon nochmals für sich entscheiden konnte. Der Gedenkstein, den man heute im Schlossgarten findet, wurde erst zwei Jahre nach den Merseburger Kämpfen zum Ende der napoleonischen Ära, am 18. Oktober 1815 im so genannten Tierholze in der Nähe des heutigen Flugplatzes errichtet und später umgesetzt, als Mahnmal zum zweiten Jahrestag der Leipziger Völkerschlacht.